Die 5 häufigsten Bedenken hinsichtlich der Public-Cloud-Sicherheit

Immer mehr Unternehmen starten in die Cloud. Dabei bleibt die Sicherheit nach wie vor ein wichtiges Thema. Aber wer genau ist eigentlich für die Sicherheit in der Cloud verantwortlich? Keine leichte Frage, denn Sicherheitsverletzungen können schwere Folgen nach sich ziehen. Hier sind unsere Antworten auf die häufigsten Sicherheitsfragen.

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Die Cloud-Sicherheit besteht auf der einen Seite aus der Sicherheit Ihrer Cloud und auf der anderen Seite aus der Sicherheit in der Cloud. Alle großen Cloud-Anbieter erfüllen strenge Sicherheitsstandards und stellen sicher, dass Verstöße – etwa unberechtigte Zugriffe auf Ihre AWS-, Azure- oder Google-Cloud-Plattform – sehr unwahrscheinlich sind.

Die Sicherheit innerhalb der Cloud liegt jedoch in der Verantwortung des Endanwenders. Deshalb müssen Unternehmen sicherstellen, dass sie ihre eigenen Verantwortlichkeiten für die Cloud-Sicherheit erfüllen. Dazu gehören neben entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen auch die Vergabe von Berechtigungen und Standards für Anwendungen sowie entsprechende Betriebssysteme und andere Cloud-Inhalte. Denn die Sicherheit in und um Ihre Cloud ist das, worauf es letztendlich ankommt.

Unsere Empfehlung: Sie sollten genau festlegen, an welchem Punkt die Sicherheitsverantwortlichkeiten vom Cloud-Plattform-Anbieter zu Ihnen übergehen. Das hilft Ihnen, die Sicherheitsstrategie Ihres Unternehmens zu definieren und die notwendigen Maßnahmen durchzuführen – entweder selbst oder mit Hilfe eines Managed Security Service Providers (MSSP).

Ist Cloud-Sicherheit teurer als herkömmliche Sicherheit?

Jedes Unternehmen muss eine Kosten-Nutzung-Rechnung durchführen. Das ist bei der Cloud-Sicherheit nicht anders. Allerdings lässt sich die Frage nach dem Preis für die Cloud-Sicherheit nicht pauschal beantworten. Wichtig ist, dass die Cloud-Sicherheit mit Ihren Implementierungen Schritt halten sollten. Generell steigen die Kosten für die Sicherheit, wenn Sie Ihre Umgebungen erweitern oder wenn Sie Ihre Sicherheitslage durch Investitionen in neue Funktionen verbessern. Keiner dieser beiden Aspekte ist Cloud-, sondern geschäftsspezifisch. Wenn ein Unternehmen neue Technologie- oder Automatisierungsplattformen einsetzen muss, um die damit verbundene Skalierbarkeit dieser Plattformen zu gewährleisten, kann Sicherheit in der Cloud teurer werden. Meistens nutzen Unternehmen jedoch die vorhandenen Ressourcen und Sicherheitskosten im Einklang mit ihren Umgebungen.

Unsere Empfehlung: Investieren Sie in die Automatisierung Ihrer Sicherheitstechnologie, die plattformübergreifend nahtlos funktioniert und gewährleistet, dass auch mobile Geräte gesichert sind.

Wie integriere ich Cloud-Sicherheit in meinen bestehenden Sicherheitsstatus?

Um zu verstehen, wie sich neue Implementierungen auf Ihre bestehende Sicherheitslage auswirken, benötigen Sie ein gewisses Verständnis hinsichtlich der genutzten Plattform. Jede Cloud-Plattform hat ihre eigenen, einzigartigen Access Points. Diese müssen bekannt und entsprechend gesichert sein. Häufig denken Unternehmen, dass sie eine ganz neue Strategie für Cloud-Sicherheit benötigen, was ein Fehler ist. Beim Wechsel in die Cloud sind unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen. Die Einhaltung mehrerer Strategien führt dabei meist zu einer weniger sicheren Umgebung, da Inkonsistenzen zu Fehlern führen oder die Oberfläche angreifen können. Tools, die über alle Cloud-Plattformen hinweg funktionieren, bieten die Möglichkeit, verschiedene Anforderungen an die Plattformsicherheit zu erfüllen. So lässt sich die Sicherheit einfacher an neue Clouds und verschiedene Access Points anpassen.

Unsere Empfehlung: Arbeiten Sie mit einem Anbieter von Managed Security Services zusammen. Dieser stellt sicher, dass Sie Technologien nutzen, die auf den Einsatz in verschiedenen Cloud-Plattformen ausgelegt sind. Gleichzeitig kann sich Ihr Unternehmen weiterentwickeln.

Benötige ich beim Wechsel in die Cloud mehr Personal?

Genauso wie die Kostenfrage, lässt sich dieser Aspekt nicht pauschal beantworten. Denn dies hängt ganz davon ab, über welche Ressourcen Ihr Unternehmen bereits verfügt. Wenn Sie schon ein komplettes Sicherheitsteam beschäftigen, intern oder durch MSSP-Unterstützung, kann das völlig ausreichend sein. Verfolgen Sie jedoch noch keinen ganzheitlichen Sicherheitsansatz, benötigen Sie möglicherweise zusätzliche Ressourcen. Einige Unternehmen müssen eventuell ihre Architekten- und Betriebsteams erweitern, um neue Umgebungen zu unterstützen. MSSPs stellen in einem solchen Fall eine gute Alternative dar. Denn sie besitzen das notwendige Personal, um schnell bei Aufgaben wie der Konzeption, Bereitstellung und Verwaltung neuer Umgebungen zu unterstützen, bei denen Ihre Teams möglicherweise noch keine Erfahrung haben.

Unsere Empfehlung: Haben Sie Ihre Risiken im Blick, denn diese steigen mit dem Wachstum von Teams. Ihre Ressourcen und Mitarbeiter sollten mit Ihrer Risikobereitschaft in Einklang sein. Ein kleines Unternehmen ist möglicherweise nicht dazu in der Lage, in ein voll besetztes Security Operations Center zu investieren. Ein Fortune-500-Unternehmen hingegen möchte dies vielleicht einfach nicht. In beiden Fällen kann ein MSSP helfen.

Kann der Wechsel in die Cloud unsere Compliance-Strategie verkomplizieren?

Der Wechsel in die Cloud kann die Einhaltung von Compliance-Regelungen sogar erleichtern. Denn Cloud-Plattformen haben oftmals strenge Sicherheitsstandards und erfüllen Compliance-Anforderungen. Dadurch reduziert sich die betriebliche Belastung, die mit der Einhaltung von Compliance-Regelungen verbunden ist. Das entbindet Sie jedoch nicht von der Verantwortung, angemessene Kontrollen durchzuführen und Zugangs- sowie Compliance-Anforderungen in Ihrer Umgebung und Ihren Anwendungen sicherzustellen. Denn sicher ist nicht unbedingt gleich compliant. Obwohl sich die beiden Bereiche oft überschneiden, sollten sie bei jedem neuen Einsatz berücksichtigt werden, nicht nur bei der Cloud.

Unsere Empfehlung: Skizzieren und definieren Sie klar die Compliance-Regelungen und -Standards, die Sie einhalten müssen. Berücksichtigen Sie, dass neue Gesetze für Ihre spezielle Branche kommen könnten. Anschließend ist es ratsam, dass alle neuen Plattformen, Anwendungen usw. dieser Strategie folgen.

Fazit

Cloud-Sicherheit sollte stets als eine Anpassung der bestehenden Umgebung gesehen werden. Der Wechsel in die Cloud verändert nicht zwangsläufig Ihre Sicherheitsstrategie, aber Sie sollten diese auf jeden Fall überprüfen, bevor Sie den Wandel vollziehen. Kompetente Partner wie Rackspace unterstützen Unternehmen dabei. Weiterführende Informationen zum aktiven Sicherheitsansatz von Rackspace sind hier zu finden.

 

Dazu bietet die „Managed Security Studie von IDG Research Services, München 2018“, die unter anderem mit Rackspace als Partner durchgeführt wurde, weitere interessante Zahlen und Fakten zum Thema Managed Security Services.

Die komplette Studie steht hier zum Download zur Verfügung.

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