Rackspace Application Services – Garantie für erfolgreiche Projekte

Vor einiger Zeit hatte ich mit einem Partner ein längeres Meeting dazu, wie bei der Bereitstellung einer Webseite die Verfügbarkeit sichergestellt werden kann. Ausgangslage war das Vorhaben eines Kunden: Eine neue Firmenpräsenz, die als MVP (Minimum Viable Product) implementiert werden soll. Geplant war, diese über die Laufzeit hinweg mit Neuerungen und Verbesserungen zu aktualisieren. Natürlich soll die Verfügbarkeit während und durch die Aktualisierungen nicht beeinträchtigt werden.

Dreh- und Angelpunkt der Diskussion war die Frage, wer welche Verantwortung trägt, und wo es am meisten Sinn macht, einen Service-Schnitt anzusetzen. Wir bei Rackspace verstehen uns als die Infrastrukturexperten. Das gilt auch für alles, was die Bereitstellung von Services in der Cloud betrifft, egal ob AWS, Azure, GCP oder Alibaba Cloud. Daher setzen wir üblicherweise unseren Schnitt genau dort an, wo Anwendungskomponenten wie Datenbank, Webserver oder andere Middleware-Komponenten beginnen. Je nach Cloud Service kann dieser Schnitt etwas tiefer oder höher liegen, hat aber immer klar definierte Verantwortlichkeiten. Wir favorisieren den Einsatz einer abgestimmten RACI-Matrix, um die Verantwortlichkeiten absolut eindeutig festzulegen.

Bei einigen ausgewählten Lösungen bewegen wir uns durch unsere Rackspace Application Services eine Ebene höher. Hier übernehmen wir die Verantwortung für die jeweiligen Middleware-Komponenten wie Datenbanken oder Webserver bis hin zu kompletten Applikationsumgebungen wie Adobe Experience Manager, Sitecore und weiteren Lösungen. Hier liegt der Fokus darauf, dem Kunden oder dem Partner eine Applikationslandschaft schlüsselfertig bereitzustellen, sodass er nur die Nutzung und die Geschäftsziele im Auge haben muss.

In der beschriebenen Situation war geplant, dass Rackspace klassisch die Infrastruktur-Services liefert und sich die Digitalagentur um die Anwendung und die dazugehörigen Komponenten kümmert. In dem Termin merkte ich schnell, dass die Agentur sehr viel Wissen im Anwendungsbereich hat und genau weiß, welche Anpassungen benötigt werden, um die Kundenanforderungen zu erfüllen. Bei meinen Fragen rund um Betrieb, Verfügbarkeit, Patching, Wartungsfenster und SLAs stellte ich jedoch fest, dass der Partner keinen standardisierten Service liefert, sondern immer kundenindividuell agiert. Zum Teil wird auch auf Personen aus der Entwicklung zurückgegriffen, um Betriebsaufgaben durchzuführen. Der Partner hatte hier genau die Problematik, dass einzelne Projektmitarbeiter und Entwickler zusätzlich in Bereitschaftsteams verfügbar sein müssen, da Kunden mehr und mehr 24×7-Service als selbstverständlich ansehen.

Ich stellte dem Partner unsere Kompetenzen in diesem Applikationsumfeld genauer dar und zeigte auf, dass wir ausschließlich für diese Anwendung dedizierte Teams haben. Diese Teams liefern rund um die Uhr den Betrieb und stellen sicher, dass SLAs gehalten und die Dienste in der erforderlichen Qualität und Performance geliefert werden. Nebenbei gelten die Kollegen aus diesen Bereichen auch bei den Softwareherstellern als angesehene Experten und sind häufig auf deren Hausmessen als Sprecher geladen.

Dem Partner wurde schnell klar, dass dieser Service keine Umsatzeinbußen bedeutet, sondern sicherstellt, dass der Kunde über lange Zeit hinweg zufrieden sein wird. Wir verständigten uns darauf, in diesem Kundenfall den Anwendungsbetrieb zu übernehmen. Zusätzlich werden wir den Partner bei der Integration seiner Deployment-Pipelines unterstützen.

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Markus Schmid ist Cloud Solution Architect bei Rackspace, dem führenden Unternehmen für Managed Cloud und Gründer von OpenStack. Er begleitet Kunden seit vielen Jahren auf dem Weg von klassischen IT-Betrieb und -Bezugsmodell hin zu neuen Servicemodellen.

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